AGB
Allgemeine Geschäftsbedinungen (AGB)
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für Verträge über Beratungs- und Coachingdienstleistungen zwischen Tanja Ruckhofer, ansichtssache.co, Greifswalder Str. 46, 10405 Berlin, E-Mail: beratung@ansichtssache.co (nachfolgend „Anbieterin“), und ihren Kundinnen und Kunden.
Sie gelten gegenüber Verbraucherinnen und Verbrauchern sowie gegenüber Unternehmen, soweit nicht im Einzelfall ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde. Individuelle Vereinbarungen haben Vorrang vor diesen AGB.
2. Leistungen
Die Anbieterin erbringt Beratungs- und Coachingdienstleistungen zur persönlichen Reflexion, Kommunikation, Beziehungsgestaltung sowie zu pädagogischen und zwischenmenschlichen Fragestellungen.
Die Leistungen können im Einzelsetting, im familiären Umfeld, in Teams oder in beruflichen Kontexten erbracht werden.
Die Beratung kann persönlich vor Ort (z. B. im häuslichen oder beruflichen Umfeld), telefonisch oder online stattfinden.
Der konkrete Leistungsumfang, die Dauer, der Ort beziehungsweise das Format und die Vergütung ergeben sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung oder einer individuellen Vereinbarung. Die vereinbarten Leistungen und Preise werden vor Vertragsschluss transparent mitgeteilt.
Die Beratung dient der Reflexion, Orientierung und Entwicklung eigener Handlungsmöglichkeiten. Sie ersetzt keine ärztliche, psychotherapeutische, rechtliche oder sonstige spezialisierte Behandlung oder Beratung. Ein bestimmter persönlicher, familiärer oder beruflicher Erfolg wird nicht geschuldet.
3. Anfrage und Vertragsschluss
Eine Anfrage, etwa über die Website, per E-Mail oder über eine Anzeigenplattform, ist zunächst unverbindlich. Ein Vertrag kommt zustande, wenn die Anbieterin eine Buchung oder ein individuelles Angebot in Textform (zum Beispiel per E-Mail oder Nachricht) bestätigt oder beide Seiten sich anderweitig eindeutig über Leistung, Termin und Vergütung einigen.
Bei individuell vereinbarten Leistungen ergeben sich Umfang und Bedingungen aus dem bestätigten Angebot. Änderungen oder Ergänzungen bedürfen der Zustimmung beider Seiten, mindestens in Textform.
4. Preise und Zahlung
Es gelten die vor Vertragsschluss mitgeteilten beziehungsweise individuell vereinbarten Preise. Zusätzliche Kosten, etwa vereinbarte Fahrt- oder Auslagenkosten, werden vor Vertragsschluss mitgeteilt.
Sofern nichts anderes vereinbart ist, wird die Rechnung nach der Leistung gestellt und ist innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zu bezahlen. Bei umfangreicheren Aufträgen können Abschlagszahlungen vereinbart werden.
Zwingende gesetzliche Rechte der Kundinnen und Kunden, insbesondere bei Mängeln oder bei einem wirksamen Widerruf, bleiben unberührt.
5. Terminvereinbarung, Absage und Verspätung
Vereinbarte Termine sind verbindlich. Eine Absage oder Verschiebung ist bis 24 Stunden vor dem vereinbarten Beginn kostenfrei möglich.
Bei einer späteren Absage oder bei Nichterscheinen kann die Anbieterin ein Ausfallhonorar von bis zu 50 Prozent des vereinbarten Honorars verlangen, sofern der Termin nicht anderweitig vergeben werden konnte. Der Kundin oder dem Kunden bleibt ausdrücklich der Nachweis gestattet, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.
Der Anbieterin bleibt der Nachweis eines höheren Schadens vorbehalten.
Zwingende gesetzliche Rechte, insbesondere ein bestehendes Widerrufsrecht, bleiben unberührt. Die Absageregelung gilt nicht, soweit sie im Einzelfall gesetzlich ausgeschlossen ist.
Die vereinbarte Beratungszeit beginnt zum vereinbarten Termin. Verspätungen der Kundin oder des Kunden verkürzen die verbleibende Beratungszeit entsprechend. Das Ende des Termins verschiebt sich dadurch nicht; ein Anspruch auf Verlängerung besteht nicht. Das vereinbarte Honorar bleibt in voller Höhe fällig, sofern die Anbieterin zum vereinbarten
Termin zur Leistung bereit war und die Verspätung von der Kundin oder dem Kunden verursacht wurde.
Bei Verspätung der Anbieterin wird nach Möglichkeit eine Ersatzzeit vereinbart.
6. Online-Beratung und Mitwirkung
Bei Online-Terminen ist die Kundin oder der Kunde dafür verantwortlich, zum vereinbarten Termin über eine geeignete Internetverbindung und ein funktionsfähiges Endgerät zu verfügen. Bei technischen Problemen wird nach einer angemessenen Lösung gesucht, etwa durch einen erneuten Verbindungsversuch oder eine andere vereinbarte Kommunikationsform.
Die Beratung setzt eine freiwillige Mitwirkung voraus. Die Kundin oder der Kunde entscheidet eigenverantwortlich, welche Impulse aufgegriffen und welche Schritte umgesetzt werden.
7. Beratung im familiären oder beruflichen Umfeld
Bei Beratungen oder Beobachtungen in privaten Räumen, Einrichtungen oder Unternehmen werden Ablauf, Umfang, Zugang und gegebenenfalls einzubeziehende Personen vorab abgestimmt.
Die Kundin oder der Kunde ist dafür verantwortlich, erforderliche Einwilligungen betroffener Personen einzuholen und die Anbieterin über Umstände zu informieren, die für eine sichere und ordnungsgemäße Durchführung wesentlich sind. Bei Leistungen mit Kindern sind deren Rechte und Wohl zu achten; erforderliche Einwilligungen der Sorgeberechtigten müssen vorliegen.
8. Widerrufsrecht
Verbraucherinnen und Verbrauchern kann bei Verträgen, die im Fernabsatz oder außerhalb von Geschäftsräumen geschlossen werden, ein gesetzliches Widerrufsrecht zustehen. Die Einzelheiten ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung, die vor beziehungsweise bei Vertragsschluss zur Verfügung gestellt wird. Wenn eine Beratungsleistung auf ausdrücklichen Wunsch der Kundin oder des Kunden bereits während der Widerrufsfrist beginnen soll, gelten die gesetzlichen Voraussetzungen für einen möglichen Wertersatz bei Widerruf. Das Widerrufsrecht bei entgeltlichen Dienstleistungen erlischt vorzeitig erst dann, wenn die Dienstleistung vollständig erbracht wurde und die gesetzlich erforderliche ausdrückliche Zustimmung zum vorzeitigen Beginn sowie die Bestätigung der Kenntnis vom Erlöschen des Widerrufsrechts vorliegen.
Diese AGB schränken gesetzliche Widerrufsrechte nicht ein. Für bereits erbrachte Leistungen gelten die gesetzlichen Bestimmungen.
9. Vertraulichkeit und Datenschutz
Die Anbieterin behandelt persönliche Informationen aus Beratungen vertraulich und verarbeitet personenbezogene Daten nach den geltenden gesetzlichen Bestimmungen. Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nur, wenn eine gesetzliche Verpflichtung besteht oder eine wirksame Einwilligung beziehungsweise sonstige Rechtsgrundlage vorliegt.
Die Verarbeitung personenbezogener Daten richtet sich ergänzend nach der Datenschutzerklärung auf der Website.
Diese AGB ersetzen die Datenschutzerklärung nicht.
10. Unterlagen und Urheberrecht
Von der Anbieterin bereitgestellte Texte, Arbeitsblätter, Konzepte und sonstige Unterlagen sind, soweit gesetzlich geschützt, urheberrechtlich geschützt. Sie dürfen für den vereinbarten persönlichen oder internen Zweck genutzt, aber ohne vorherige Zustimmung nicht vervielfältigt, veröffentlicht oder an Dritte weitergegeben werden, soweit dies nicht gesetzlich erlaubt ist.
11. Haftung
Die Anbieterin haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für sonstige Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen. Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.
Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässig verursachte Schäden ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
Zwingende gesetzliche Haftung, insbesondere nach dem Produkthaftungsgesetz, bleibt unberührt.
Die Beratung unterstützt die Kundin oder den Kunden bei Reflexion und Entscheidungsfindung. Entscheidungen und deren Umsetzung erfolgen eigenverantwortlich. Dieser Hinweis schließt eine Haftung für Pflichtverletzungen der Anbieterin nicht aus.
12. Verbraucherstreitbeilegung
Informationen zur Bereitschaft oder Verpflichtung zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle werden, soweit gesetzlich erforderlich, gesondert im Impressum oder an anderer geeigneter Stelle auf der Website bereitgestellt.
13. Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Bei Verbraucherinnen und Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch nicht der Schutz entzogen wird, der durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates des gewöhnlichen Aufenthalts gewährt wird.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, gelten die gesetzlichen Vorschriften. Die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen bleibt unberührt.
Stand: Oktober 2026
